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Expertensprechstunde:

Osteopathie Kosten und Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Der Osteopath Dr. Armin Haßdenteufel aus Riedstadt beantwortet uns im Rahmen dieser Expertensprechstunde Fragen von Patienten.

 

> zum Experten-Profil von Dr. Armin Haßdenteufel

Wer darf in Deutschland Osteopathie anbieten bzw. ausüben?

Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf nur von Ärzten und Heilpraktikern uneingeschränkt ausgeübt werden. 

Durchgeführt werden kann die osteopathische Behandlung laut Kassensatzung zumeist durch einen Osteopathen, der entweder Mitglied in einem osteopathischen Fachverband ist oder über eine Ausbildung verfügt, die zum Beitritt in einen solchen Verband berechtigt.

Achtung: Wer in Deutschland als Masseur oder Physiotherapeut selbständig osteopathische Behandlungen anbietet, ohne als Arzt oder Heilpraktiker dafür zugelassen zu sein, handelt gesetzeswidrig und bietet dem Patienten keinerlei Versicherungsschutz.

Was kann eine osteopathische Behandlung kosten?

Die Frage, was eine Behandlung mit Osteopathie kosten kann, lässt sich nur allgemein beantworten. Die Preise für eine Behandlungseinheit liegen zwischen 60 € und 130 €, wobei schon die regionalen Unterschiede für die Differenz mit verantwortlich sind. 

In der Regel dauert eine osteopathische Behandlung ca. 45 Minuten, die Vor- und Nachbereitung eines Termins dauert ca. 15 Minuten für den Osteopathen.

Wie funktioniert bei Osteopathie die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen?

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen (GKV) bieten eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme für eine Osteopathie-Behandlung an. 

Bitte beachten Sie, dass manche Krankenkassen eine ärztliche Bescheinigung vom Patienten verlangen, dass die Behandlung medizinisch veranlasst ist. Sofern Sie eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung abgeschlossen haben, übernimmt diese im Rahmen des vereinbarten Tarifs die Kosten.

Die Kostenübernahme bei den Privaten Krankenkassen (PKV) für eine Behandlung mit Osteopathie gestaltet sich häufig nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker. Diese ist abhängig vom gewählten Tarif, deshalb fragen Sie bitte vorher bei Ihrem Versicherer nach.

In der Regel erhalten Sie eine Rechnung als Privatpatient, die Sie zunächst selbst begleichen müssen. Die Erstattung erfolgt anschließend durch den Versicherer auf Grundlage der Gebührenordnung für Heilpraktiker.

Wie kann ich erfahren, ob auch meine Krankenkasse für eine Behandlung mit Osteopathie die Kosten übernimmt?

Die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist derzeit stark im Fluss. Aktuelle Informationen, ob auch Ihre Krankenkasse bei Osteopathie eine Kostenübernahme anbietet, finden Sie auf dem unten angegebenen Link. Sie finden dort detaillierte Informationen zu den teilnehmenden gesetzlichen Krankenkassen.

www.gesetzlichekrankenkassen.de/dokumente/naturheilverfahren.pdf

 

Mehr Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema "Osteopathie Kosten und Kostenübernahme durch die Krankenkassen" oder zu unserem Experten, dem Osteopathen Dr. Armin Haßdenteufel aus Riedstadt, finden Sie hier:

> zum Experten-Profil von Herrn Dr. Armin Haßdenteufel

> zur Praxis-Homepage

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