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Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder auch das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist eine psychische Erkrankung, die erst seit knapp 15 Jahren auch als solche begriffen wird.

Sie äußert sich durch hohe Impulsivität sowie Hyperaktivität und geht einher mit einer geringen Aufmerksamkeitsschwelle. Wegen der Komplexität des Krankheitsbildes werden verschiedene Therapieansätze verfolgt.

Therapeuten für ADS/ADHS

Hier finden Sie unsere bundesweite Arztsuche mit spezialisierten Therapeuten für ADS/ADHS bei Kindern.

ADS/ADHS bei Kindern
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In der ganzheitlichen Medizin stehen bei der Behandlung von ADHS sowohl psychologische als auch schulmedizinische Aspekte im Fokus. Da die Ursache von ADS/ADHS häufig der Mangel bestimmter Stoffe und Vitamine im Körper ist, umfasst eine gründliche Therapie Laboruntersuchungen und eine begleitende Ernährungsberatung. 

ADHS-Patienten weisen bei Laborbefunden ähnliche Werte auf. Unter Einbezug von Blutwerten, bestimmten Verhaltens-und Ernährungsweisen lassen sich charakteristische klinische Merkmale von ADHS eingrenzen:

  • gestörter Dopaminstoffwechsel
  • gestörter Serotoninstoffwechsel
  • intrazellulärer Vitamin B 12 – Mangel
  • Kalium-, Magnesium-  und Zinkmangel
  • massiver Vitamin D3 – Mangel
  • gestörter Cortisolstoffwechsel
  • krankhafter Stickstoffmonoxidstoffwechsel

ADHS-Patienten mit solchen Laborwerten fallen durch eine dauerhafte extreme Unruhe auf.  Es kommt zu Koordinationsdefiziten und Hyperaktivität. Damit einher geht die geringe Fähigkeit des Patienten sich auf Dinge bzw. Situationen zu fokussieren.

Expertensprechstunde:

ADS/ADHS

ADS/ADHS

Was ist ADS/ADHS und wie wird es behandelt? In dieser Expertensprechstunde beantwortet unser Experte, der Kinderarzt und Facharzt für Neuropädiatrie Dr. Martin Köhrer aus Hamburg, Fragen von Patienten zum Thema "ADS/ADHS".

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Die Symptome von ADS/ADHS

Die Sensibilisierung des Umfelds auf mögliche Begleiterscheinungen ist wichtig. Oft gehen mit einer Hyperaktivitätsstörung bzw. einem Aufmerksamkeitsdefizit weitere Beeinträchtigungen sozialer und emotionaler Art einher:

  • eingeschränktes Einfühlungsvermögen
  • Lernprobleme
  • geringere Schulbildung
  • schlechte Beziehungen zu Gleichaltrigen
  • schlechte Handschrift
  • Schulverweise und "Sitzenbleiben"
  • Schwierigkeiten in der Regulation der eigenen Gefühle
  • Probleme beim Finden von Distanz und Nähe zu anderen Menschen
  • Höheres Unfallrisiko, auch als Fahrer im Straßenverkehr
  • Emotionale und soziale Beeinträchtigungen in der Beziehung zu den Eltern und anderen Familienmitgliedern

Selbstverständlich stellen diese Anzeichen noch keine fundierte Diagnose für eine ADS-Störung bzw. ADHS-Störung dar und ersetzen nicht eine gründliche Untersuchung beim Arzt.

Wie behandelt man Patienten mit ADS/ADHS?

In erster Linie konzentriert man sich bei der Therapie darauf, die genannten Mangelerscheinungen zu beseitigen. Dies geschieht, unter Berücksichtigung der gemessenen Defizite, durch die Verabreichung von Vitamin- und Spurenelementen sowie Elektrolyten. Des Weiteren ist die Gabe von Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12 und D3, Folsäure und Biotin vorgesehen.

Besonders bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsstörung liegt der Fokus auch auf einer begleitenden Ernährungstherapie. Häufig sind ADHS-Kinder auf Nahrungsmittel mit starken Aromastoffen und Geschmacksverstärkern fixiert. Hier gilt es in einer intensiven Beratung der Eltern über hochwertiges, gesundes Essen aufzuklären und bei der Umsetzung zu helfen.

Bei der Behandlung von ADS/ADHS werden bisher häufig Methylphenidat-Präparate verschrieben. Die Einnahme von Methylphenidat kann allerdings bei der Verfolgung dieser Therapiezwecke hinderlich sein.

Dieser Stoff ist vergleichbar mit Amphetamin und kann zu starken Nebenwirkungen führen. Nervosität, Übelkeit, verminderter Appetit, Aggressionen, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit sind einige davon. Mit der Einnahme von Methylphenidat wird eine Ernährungsumstellung erschwert und der Behandlungserfolg gefährdet. 

Fazit: ADS/ADHS kann erfolgreich behandelt werden, benötigt jedoch in der Regel einen Behandlungsweg, der individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt wird.

Das Aufsuchen eines Spezialisten ist bereits bei ersten Anzeichen zu empfehlen. Auf diesem Weg kann eine erfolgreiche Behandlung gewährleistet werden.

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