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Morbus Dupuytren

Unter Morbus Dupuytren, erstmals 1832 von dem Chirurgen Guillaume Dupuytren beschrieben, versteht man eine Bindegewebserkrankung der Hand.

Normalerweise sind Nerven und Sehen durch ein festes Bindegewebe direkt unter der Haut geschützt. Bei einer krankhaften Veränderung dieser Bindegewebsschicht kommt es jedoch zu einer Knoten- und Strangbildung in der Hohlhand und des Ringfingers bzw. kleinen Fingers.

Dadurch stellt sich eine Verkrümmung ein, die die Funktion der Hand erheblich beeinträchtigt. Die Sehnen sind dabei noch völlig intakt, aber durch die Wucherungen ist das Gewebe verkürzt und eine Streckung ist nicht mehr möglich.

Schmerzen empfindet der Patient in aller Regel nicht, allerdings können Nerven und Gefäße in ihrer Funktion gestört werden, sodass es zu Gefühls- und Durchblutungsstörungen der Finger kommen kann. Das Morbus Dupuytren Syndrom kann erblich veranlagt sein. Andere Ursachen sind aber bis heute nicht abschließend geklärt.

In seltenen Fällen können die Verhärtungen infolge einer solchen Bindegewebserkrankung auch andere Körperteile betreffen, wie z.B. den Fuß oder den Penis.

Meist sind Männer ab einem Alter von etwa 50 Jahren davon betroffen, an Morbus Dupuytren zu erkranken.

Morbus Dupuytren – Behandlung

Um die Funktion der Hand und der Finger wieder herzustellen, ist entweder eine offene Operation oder ein minimalinvasiver, chirurgischer Eingriff notwendig. Das hängt vom Schweregrad und den anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Patienten ab.

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