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Expertensprechstunde:

Sanfte Implantologie

Die Zahnärztin Dr. Simone Jansen-Schick beantwortet uns im Rahmen dieser Expertensprechstunde Fragen von Patienten.

 

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Zahnarzt für Zahnimplantate
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Eigentlich habe ich mich bereits für eine Implantatbehandlung entschieden, aber ich zögere die OP immer wieder hinaus. Mein Mann sagt, ich bräuchte keine Angst zu haben, dennoch traue ich mich nicht unters Messer. Bin ich da ein Einzelfall und was kann ich tun?

Sie stehen beileibe nicht allein auf weiter Flur. Viele Menschen haben vor einem operativen Eingriff Angst. Durch ein permanentes Verzögern der OP wird diese Angst nicht kleiner, sondern größer. 

Es ist also Aufgabe des Behandlers oder der Behandlerin, Ihnen diese Angst zu nehmen. Dazu muss man sich dem Patienten zuwenden. Auf dieser zwischenmenschlichen Ebene findet trotz aller Fortschritte in der Medizin und Medizintechnik das Entscheidende statt. Vertrauen in den Behandler und sein Können ist die wichtigste Voraussetzung für den Therapieerfolg. Zum zweiten sei gesagt, dass Sie nicht "unters Messer" müssen, denn die moderne Implantologie arbeitet in der Regel minimalinvasiv.

Was bedeutet minimalinvasiv?

Minimalinvasiv bedeutet, dass die Operation mit einem Minimum an Hart- und Weichgewebetrauma arbeitet. Im Detail bedeutet das beispielsweise, dass das Zahnfleisch nicht aufgeschnitten werden muss, sondern lediglich ein kleines Loch in das Zahnfleisch hineingestanzt wird, in welches man das Zahnimplantat hineindreht. Ein Skalpell kommt also gar nicht zum Einsatz. Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an diagnostischem Aufwand und die Verwendung moderner Premium-Zahnimplantate.

Wie kann ich sicher sein, dass das funktioniert?

Durch den Einsatz bildgebender 3D-Röntgentechnologie (DVT, Digitaler Volumentomograph) kann man genau sehen, ob und wo genügend Knochen für Zahnimplantate vorhanden ist. Zudem lässt sich im Vorfeld durch geeignete Tests feststellen, ob Unverträglichkeiten vorliegen. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es in der Medizin nie, aber viele Risiken können so ausgeschlossen werden.

Ich bin über 80 Jahre alt und hätte gerne Zahnimplantate für den festen Sitz meiner Unterkieferprothese. Mein Zahnarzt meint, dafür seien mindestens sechs Zahnimplantate notwendig. Das macht mir doch etwas Angst.

„Sanfte Implantologie“ kann auch in solchen Fällen notwendig werden. Sicherlich ist eine maximale Versorgung mit sechs Zahnimplantaten im Unterkiefer möglich, aber es stellt sich die Frage, ob das auch in Ihrem fortgeschrittenen Alter notwendig und sinnvoll ist. Wenn Sie grundsätzlich mit Ihrer Unterkieferprothese - abgesehen vom lockeren Sitz - zurecht kommen, so gibt es auch eine weniger belastende Variante, die mit lediglich zwei Zahnimplantaten auskommt. Grundsätzlich sollte der Behandler immer auch die aktuelle Lebenssituation des Patienten in seine Planung mit einbeziehen.

Bei einem Reitunfall ist mir unglücklicherweise ein Frontzahn ausgeschlagen. Jetzt habe ich ein Klebe-Provisorium im Mund und weiß nicht wirklich, was ich weiter tun soll.

Gerade nach traumatischen Erlebnissen braucht der Patient Zuwendung und klare Führung. Denn nur so kann ein optimaler Therapieerfolg erreicht werden. In Ihrem Falle sollten Sie nicht länger zögern, denn der Verlust eines Zahnes - gerade im Frontzahnbereich - führt oft auch den Verlust von Knochen nach sich. 

Frontzahnimplantate sind da ganz sicherlich die beste Lösung. Die moderne Medizintechnik stellt dafür viele Varianten einer hochästhetischen Lösung zur Verfügung, damit Sie langfristig den Knochenabbau und den damit einhergehenden Zahnfleischschwund vermeiden und gleichzeitig perfekt ästhetisch versorgt sein können. Gerade bei jungen Menschen wie Ihnen spielt natürlich die geeignete Operationstechnik und das intensive Vertrauensverhältnis zu Ihrem Behandler oder Behandlerin eine entscheidende Rolle.

Mehr Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema Sanfte Implantologie oder zu unserem Experten, der Zahnärztin Dr. Simone Jansen-Schick aus Mönchengladbach, finden Sie hier:

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