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Expertensprechstunde:

Modernes 3D-Röntgen mit Digitalem Volumentomographen (DVT)

Der Zahnarzt Dr. Jörg Brachwitz beantwortet uns im Rahmen dieser Expertensprechstunde Fragen von Patienten.

 

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Spezialisten für 3D-Röntgen (DVT)

Spezialisten für 3D-Röntgen (Digitale Volumentomographie) finden Sie auf unserem Partner-Portal Zahnimplantate-Arztsuche.

Spezialisten für 3D-Röntgen
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Ich bin 22 Jahre alt. Die unteren Weisheitszähne sind noch nicht durchgebrochen. Mein Zahnarzt hat mir gesagt, diese müssten entfernt werden, aber da sie sich noch im Kieferknochen befinden und wahrscheinlich auch verlagert sind, soll ich an einen Spezialisten überwiesen werden, der ein 3D-Röntgenbild macht, um eine genauere Diagnose zu stellen. Was kann ich mir unter 3D-Röntgen vorstellen?

Beim 3D-Röntgen handelt es sich um den Einsatz des Digitalen Volumentomograph (DVT), der zunächst einmal wie ein herkömmliches Gerät Röntgenaufnahmen anfertigt. Die Besonderheit liegt darin, dass ein DVT um den gesamten Kieferbereich herumfährt und dabei sehr viele Einzelaufnahmen anfertigt. Die bahnbrechende Technologie besteht darin, dass aus den Einzelaufnahmen am Computer ein dreidimensionales Bild des Schädels errechnet wird. Dieses 3D-Bild ist hochauflösend und bietet dem Zahnarzt extrem gute Möglichkeiten, den Verlauf der Kiefer- und Gesichtsnerven, die Lagebeziehungen der Zähne zueinander, die Knochenbeschaffenheit sowie Zahn- und Kiefererkrankungen sicher zu diagnostizieren.

Ich habe gehört, dass man beim modernen 3D-Röntgen viel weniger der Strahlung ausgesetzt wird als in einem normalen CT. Ist das wahr?

Das ist völlig richtig. Die Strahlenbelastung beim Einsatz eines DVT beträgt nur einen Bruchteil gegenüber der eines herkömmlichen Computertomographen. Beim DVT werden Röntgenbilder mit extrem kurzer Belichtungszeit erzeugt. Somit kann mit einem Zehntel oder gar Zwanzigstel der herkömmlichen Strahlendosis ein mindestens ebenso detailliertes Bild erzeugt werden.

Ich möchte mir Zahnimplantate einsetzen lassen. In meiner Nähe gibt es einen Implantologen, der mit 3D-Röntgen arbeitet. Wie kann ich als Patient überhaupt beurteilen, ob der Spezialist mit der neuen Technik umgehen und diese sinnvoll einsetzen kann?

Ein in Digitaler Volumentomographie versierter Implantologe wird Ihnen nach dem Röntgen am Computerbildschirm ein dreidimensionales Bild Ihres Schädels zeigen. Er kann Ihnen genau erklären und demonstrieren, ob z. B. Ihr Kieferknochen genügend Knochensubstanz für Zahnimplantate aufweist oder wo er plant, in Ihrem Kiefer Zahnimplantate zu setzen. Dabei wird er das dreidimensionale Bild Ihres Schädels in alle Richtungen drehen und gegebenenfalls gewisse Regionen vergrößern, um Ihnen bestimmte Sachverhalte genauer zu zeigen.

Ich habe Zahnhalskaries und bei mir steht eine Wurzelbehandlung an. Mein Zahnarzt, bei dem ich schon seit Jahren in Behandlung bin, hat mich an einen Spezialisten überwiesen, damit dieser ein 3D-Röntgenbild von meinem Kiefer macht. Reicht es nicht, wenn mein Zahnarzt mich röntgt?

3D-Röntgen ist eine viel genauere Aufnahmetechnik als ein zweidimensionales Röntgenbild. Mit einem DVT wird ein dreidimensionales Bild Ihres Schädels erzeugt. Die Daten können bei Bedarf auf eine CD gebrannt werden, die Ihnen für Ihren Zahnarzt mitgegeben wird. Auf der CD ist eine Software enthalten, mit der Ihr Hauszahnarzt die enthaltenen Daten als dreidimensionales Modell aus allen Winkeln am Computer betrachten kann, um sich einen detaillierten und präzisen Überblick über den Zustand Ihrer Zähne und Ihres Kiefers zu verschaffen.

Ich möchte mir Zahnimplantate setzen lassen, bin mir aber unsicher, worauf ich besonders achten sollte, wenn ich einen Implantologen aufsuche. Was können Sie mir raten?

Ich würde Ihnen raten, einen Spezialisten auszuwählen, der über ausreichende Erfahrung als Implantologe verfügt - was auch bedeutet, dass er eine qualifizierte Zusatzausbildung erfolgreich abgeschlossen hat - und die modernsten diagnostischen Verfahren anwendet, wie z. B. das 3D-Röntgen (Digitaler Volumentomograph). Die Verwendung hochwertiger Marken-Zahnimplantate ist meiner Ansicht nach ebenfalls sehr empfehlenswert. Ist die Implatantion computergestützt (z. B. beim NobelGuide®-Verfahren), gibt dies dem Patienten die Sicherheit, dass die Implantation im Vorfeld genau geplant und mit größtmöglicher Genauigkeit durchgeführt werden kann, um z. B. Schädigungen der im Kiefer verlaufenden Nervenbahnen und Blutgefäße auszuschließen.

Ich bin stark schwerhörig. Mein Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) hat mich an einen Zahnarzt überwiesen, weil ein DVT gemacht werden soll, bevor mir ein Innenohr-Hörgerät (Cochleaimplantat) eingesetzt werden kann. Ich verstehe nicht, weshalb ich zum Röntgen an einen Zahnarzt überwiesen werde.

Der Einsatz eines Digitalen Volumentomographen (DVT) beschränkt sich nicht auf Fragestellungen der Zahnmedizin. Auch andere Fachärzte profitieren von den hochauflösenden 3D-Bildern des menschlichen Schädels, die man mit einem DVT anfertigen kann, wie z. B. Hals-Nasen-Ohrenärzte oder Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (MKG). Es ist gewiss nicht ungewöhnlich, wenn solche Fachärzte einen Patienten an einen Zahnarzt überweisen, in dessen Praxis ein hochmodernes DVT-Gerät vorhanden ist.

Mehr Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema Modernes 3D-Röntgen mit Digitalem Volumentomograph (DVT) oder zu unserem Experten, den Zahnarzt Dr. Jörg Brachwitz aus Schwelm, finden Sie hier:

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Spezialisten für 3D-Röntgen (DVT)

Spezialisten für 3D-Röntgen (Digitale Volumentomographie) finden Sie auf unserem Partner-Portal Zahnimplantate-Arztsuche.

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