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ThinPrep Pap-Test

Glücklicherweise ist das Thema Krebsvorsorge bzw. Krebsvorsorgeuntersuchung in Deutschland in keinster Weise mehr negativ besetzt und die Bereitschaft, diese Untersuchungen durchzuführen bzw. durchführen zu lassen steigt von Jahr zu Jahr. 

Gebärmutterhalskrebs – Risiko frühzeitig erkennen

Eine der am meisten durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen ist die Gebärmutterhalskrebsvorsorge beim Gynäkologen. Der bisher zumeist durchgeführte Test, um gegebenenfalls aufgetretene Zellveränderungen festzustellen und so eine Krebsgefahr schon im Vorfeld zu erkennen und dementsprechend behandeln zu können, wird seit nunmehr fast fünfzig Jahren nahezu unverändert durchgeführt. 

Bei diesem herkömmlichen Pap-Test werden per Abstrich Zellen entnommen, die mikroskopisch betrachtet werden, um eventuelle Veränderungen festzustellen. Die Gefahr, dass sich hier jedoch Zellen überlagern und so nicht korrekt identifiziert werden können, liegt auf der Hand. 

Der Thin Prep-Test – so funktioniert er

Daher ist der sogenannte „Thin-Prep-Test“ entwickelt worden, der in den Grundzügen genauso abläuft, wie die herkömmliche Untersuchungs- und Befundungsmethode. Jedoch wird hier der Abstrich mit einem kleinen Bürstchen durchgeführt und die entnommenen Zellen in einer speziellen Flüssigkeit konserviert. Im Nachgang können die Zellen ohne die Gefahr der oben beschriebenen Überlagerung untersucht werden.

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Die Vorteile von Thin Prep

Ein weiterer Vorteil ist, dass auf diesem Wege alle entnommenen Zellen untersucht werden können und nicht wie bisher ein Großteil der durch den Abstrich gewonnenen Zellen mit dem Entnahmegerät entsorgt werden. 

Die Wahrscheinlichkeit, eine durch den HP-Virus (humaner Papilloma Virus) – im Volksmund auch oft nur als Papillomavirus bezeichnet - verursachte Zellveränderung bereits im frühen Stadium zu entdecken, ist somit vielfach größer und genauer. 

Die Kosten für einen ThinPrep-Abstrich

Da die Krankenkassen – zumindest die gesetzlichen – die Kosten für einen ThinPrep-Abstrich leider noch nicht in ihren Leistungskatalog übernommen haben, müssen diese zurzeit noch als sogenannte IGEL- Leistung von den Patientinnen selbst übernommen werden. Im Regelfall liegen die Kosten für einen ThinPrep-Test bei ca. 50 €.

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