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Expertensprechstunde:

Zahnimplantate - Knochenaufbau

Der Zahnarzt Rudolf Konrad beantwortet uns im Rahmen dieser Expertensprechstunde Fragen von Patienten.

 

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Zahnarzt für Knochenaufbau

Auf Knochenaufbau spezialisierte Behandler finden Sie auf unserem Partner-Portal Zahnimplantate-Arztsuche.de

Zahnarzt für Knochenaufbau
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Ich habe eine Kiefer-Nekrose im Unterkiefer und es sind keine Zähne mehr vorhanden. Gibt es einen Zahnersatz?

Ja. Lassen Sie bitte durch einen Spezialisten überprüfen, ob ein Knochenaufbau durchgeführt werden kann.

Im Oberkiefer habe ich nur noch einen "stützfähigen" Augenzahn. Meine Zähne wurden in der Vergangenheit immer wieder überkront. Jetzt reicht der vorhandene Kieferknochen nicht mehr für eine Teleskop-Prothese aus. Eine solche Versorgung habe ich im Unterkiefer und bin damit sehr zufrieden. Wie teuer wäre ein Zahnimplantat zum besseren Halt einer Oberkieferversorgung? Ich bin 64 Jahre alt.

Die Preise für Zahnimplantate bewegen sich im Bereich von 2.000 bis 3.000 € pro Zahnimplantat. Bitte bedenken Sie, dass vor einer Implantation im Oberkiefer häufig ein Knochenaufbau durchgeführt werden muss und dass auf die Zahnimplantate eine Prothesen-Konstruktion gehört, die sehr aufwändig sein kann.

Es sollte eine Brücke gemacht werden. Da die zu überkronenden Zähne zwar gesund sind, aber bereits wackeln, riet man zu einem Zahnimplantat, evtl. mit Knochenaufbau. Ist diese Möglichkeit zu empfehlen oder eher die andere Variante, die Lücke einfach so zu lassen?

Ein Zahnimplantat mit eventuellem Knochenaufbau ist in diesem Fall empfehlenswert.

Durch Krankheit haben sich meine Zähne im Oberkiefer trotz regelmäßiger Zahnbehandlungen und Zahnkronen nach und nach verabschiedet. Nun soll, nachdem auch der letzte Backenzahn überkront wurde, dieser von einem Kieferchirurg entfernt werden, da sich dort eine Zyste gebildet hat. Man sagte mir, dass Zahnimplantate bei mir keinen Sinn machen, da diese möglicherweise nicht angenommen werden würden. Ich bin erst 45 Jahre alt und möchte gerne wissen, welche Möglichkeiten es für mich gibt.

Wenn die parodontalen Vorbehandlungen ordnungsgemäß abgeschlossen sind, dann gibt es durchaus eine gute Chance, dass Sie erfolgreich mit Zahnimplantaten therapiert werden können. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie einen Verträglichkeitstest durchführen lassen. 

(Anm. PlusPatient: Dies ist das Thema der Expertensprechstunde von Herrn Dr. Ruegenberg. Wenn Sie Interesse an implantologisch tätigen Zahnärzten haben, die vor der Behandlung Verträglichkeitstests durchführen, so sprechen Sie uns bitte an.)

Bei meinem 18-jährigen Sohn hat sich ein Eckzahn stark verfärbt, angeblich durch Medikamente. Es lässt sich laut Zahnarzt nicht abschleifen. Für eine Krone ist er noch zu jung. Welche Möglichkeit hat mein Sohn, damit sein Zahn wieder eine weiße Oberfläche hat?

Die Anfertigung eines Veneers (Haftschale) oder Lumineers ist die professionelle Lösung.

Wie hoch ist der Knochenabbau des natürlichen Knochens unter einer langen Brücke im Oberkiefer? Anders als im Unterkiefer?

Der Knochenabbau ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Er beträgt ca. 0,1 bis 1 mm pro Jahr.

Wie stelle ich fest, ob der Behandler mit der Software des DVT (Digitaler Volumentomograph) umgehen kann und nicht doch nach alter Technik arbeitet und das DVT umsonst gemacht ist?

Bei der zahnärztlichen Beratung vor dem Setzen der Zahnimplantate wird der geübte Behandler mit Ihnen die Computersimulation direkt am PC besprechen. Dazu muss er die Software beherrschen.

Was geschieht, wenn man wegen massiver Ausdehnung der Nebenhöhle nur noch wenig Knochen (ca. 1-2 mm) im Laufe der folgenden Lebens-Jahrzehnte hat? Dauerschmerzen? Verlust der Kau-Fähigkeit? Ist der Knochenaufbau ein Schutz?

Zunächst verliert man die Zähne, die sich unter der Nebenhöhle befinden. Der Knochenaufbau dient lediglich dem besseren Halt der Zähne.

Bei mir wurde vor kurzem eine Implantation durchgeführt. Wie lange muss ich mit leichten Schmerzen rechnen?

Wundschmerzen, im Bereich des Operationsgebietes, sollten innerhalb von drei Tagen nach der Implantation abgeklungen sein.

Vor zehn Monaten ist mir ein Backenzahn gezogen worden. Wie lange kann ich mit dem Einsetzen eines Zahnmplantats noch warten (hinsichtlich Knochenschwund)?

Das ist indivduell verschieden. Der Knochenabbau kann bereits nach vier Wochen einsetzen.

Mein Zahnarzt sagt, dass Zahnimplantate bei vielen Leuten nicht angenommen werden, und dass man mit Knochenabbau sowieso keine Zahnimplantate bekommen kann. Ist das wahr?

Das ist so nicht richtig. Die Erfolgsraten bei Zahnimplantaten liegen bei über 95%. Knochenaufbau-Maßnahmen haben genau den Zweck, dass man danach Patienten mit Zahnimplantaten versorgen kann.

Mein langjähriger Zahnarzt hat mir gesagt, dass Zahnimplantate aufgrund fortgeschrittenen Knochenschwunds bei mir nicht möglich seien. Ich bin 66 Jahre alt und würde gerne zumindest wieder meine Unterkiefer-Prothese festsitzen haben.

Geht nicht, gibts nicht! Speziell im Unterkiefer lassen sich in der Front in der Regel immer Zahnimplantate setzen. Im Seitenzahnbereich kann man nach neuesten Methoden in jedem Fall so viel Knochen aufbauen, dass die Prothese festsitzend verankert werden kann.

Vor 20 Jahren habe ich durch einen Sportunfall beide Oberkiefer-Frontzähne verloren. Selbst durch eine Zahnfleisch-Abdeckung ist die Lücke sichtbar. Das bereitet mir große Probleme. Kann man dieses Problem lösen?

Dies ist das klassische Einsatzgebiet rekonstruktiver Chirurgie. Bei sorgfältiger Durchführung von Knochenaufbau-Maßnahmen, evtl. verbunden mit einer Schleimhaut-Transplantation, ist die Situation soweit wieder hergestellt, dass eine Zahnimplantat-Versorgung ohne ästhetische Einbußen möglich ist.

Mehr Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema Zahnimplantate - Knochenaufbau oder zu unserem Experten, dem Zahnarzt Rudolf Konrad aus Lindau am Bodensee finden Sie hier:

> zum Experten-Profil von Rudolf Konrad

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