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Experten-Sprechstunde

Haarausfall bei Frauen

Dr. Britta Manchot

In dieser Experten-Sprechstunde beantwortet ein Experte Fragen von Patienten zum Thema Haarausfall bei Frauen

Eine ganze Reihe von Ursachen kann Haarausfall bei Frauen auslösen oder begünstigen. In manchen Fällen spielt die genetische Veranlagung eine Rolle. Auch Stress und hormonelle Umstellungen können das Haarwachstum negativ beeinflussen. Grundsätzlich bestehen natürlich enge Zusammenhänge zur Ernährung, dem Stoffwechsel und dem Ausmaß an körperlicher Aktivität – wie es sehr oft der Fall ist, wenn es um die Funktionalität und die Erneuerung auf Zellebene geht. Eine Schlüsselrolle kommt hierbei den Mitochondrien zu, die entscheidend am Zellstoffwechsel beteiligt sind.

Auch die Energie, die für das Haarwachstum aufgewendet wird, entstammt den Mitochondrien. Wenn die Mitochondrien in den Zellen, die das Haarwachstum regulieren, geschädigt werden, können die Haare nicht mehr in dem vorgesehenen Ausmaß erneuert werden.

Mit biochemischen und molekularbiologischen Diagnoseverfahren können die mitochondrialen Störungen näher bestimmt werden. Durch geeignete Gegenmaßnahmen wie eine Umstellung der Ernährung und Stressabbau kann gerade der Haarausfall bei Frauen in vielen Fällen dann gestoppt werden. In anderen Fällen helfen spezielle Therapien wie die IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie).

Über eine Atemmaske wechselt sich in unterschiedlichen Intervallen die Zufuhr von Sauerstoff ab –so fällt die Konzentration einerseits gering und andererseits erhöht aus. Der auf diese Weise bei der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie verabreichte Sauerstoff fördert die Bildung neuer Mitochondrien mit gesundem Erbgut. Die erkrankten Mitochondrien hingegen können sich diesen Bedingungen nicht anpassen und sterben ab. Mit unserer IHHT haben wir Haarausfall bei Frauen in Hamburg schon in vielen Fällen erfolgreich stoppen können. Es handelt sich hierbei um eine schonende Therapie, bei der der Patient entspannt liegt oder sitzt und normal intensiv ein- und ausatmet. Eine Sitzung dauert etwa 45 Minuten.

Die Experten-Sprechstunde dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose und ersetzt eine Behandlung weder medizinisch noch rechtlich. Die Antworten spiegeln die Meinung des Autors wider und nicht die der Betreiber von www.pluspatient.de

Zuletzt aktualisiert am: 06.10.2020

Hausärztin
Dr. Britta Manchot

Präventive Medizin, Hormontherapie bei Männern & Frauen


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Dr. Britta Manchot

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